Der Wettbewerb

Ein Wettbewerb für die Deutschen Auslandsschulen und Deutsch-Profil-Schulen.

Aktuelles

»Gefragt sind Eure kreativen Beiträge, die sich mit der Geschichte Eurer Schule auseinandersetzen, besonders auch mit den schwierigen Zeiten.«
Schirmherr
Bundesaußenminister Heiko Maas

DER WETTBEWERB

Auf Initiative von Bundesaußenminister Heiko Maas wurde 2019 der Förderwettbewerb „Erinnern für die Gegenwart“ für Deutsche Auslandsschulen und Deutsch-Profil-Schulen ausgeschrieben.

Die Partner

Das Auswärtige Amt hat gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen die Deutschen Auslandsschulen und Deutsch-Profil-Schulen aufgerufen, für das Schuljahr 2019/2020 Projekte zur Erinnerungskultur zu entwickeln. 

Der Wettbewerb findet in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft statt.

Die Projekte

Weltweit werden 58 Projekte im Schuljahr 2019/2020 gefördert. Die Themenschwerpunkte sind unterschiedlich: Die eigene Schulgeschichte erforschen, sich mit der Geschichte des Sitzlandes auseinandersetzen, die Beziehung zu Deutschland historisch ergründen oder die geschichtlichen Vorläufer heutiger Phänomene von Diskriminierung und Ausgrenzung aufarbeiten. Nach Projektabschluss 2020 werden die besten drei Projekte von Bundesaußenminister Maas ausgezeichnet.

MATERIAL

SO UNTERSTÜTZEN WIR SIE

Zur Unterstützung der Projektentwicklung und -umsetzung können Sie eine Handreichung mit fachlichen und methodischen Tipps herunterladen.

Die Projektverantwortlichen aller erfolgreichen Projektanträge wurden im Herbst 2019 zu einem Vorbereitungsseminar nach Berlin eingeladen. Materialien aus den Workshops stehen hier zur Verfügung. 

Fragen beantworten wir jederzeit gerne unter erinnern@bva.bund.de

WETTBEWERB

ERINNERN FÜR DIE GEGENWART

Welche Geschichte hat unsere Schule? 
Wie hat sie sich in unterschiedlichen politischen Kontexten verhalten? 
Was lässt sich aus der Vergangenheit für heute lernen?

Der Wettbewerb „Erinnern für die Gegenwart“ regt Deutsche Auslandsschulen und Deutsch-Profil-Schulen dazu an, sich mit ihrer manchmal schwierigen Schulgeschichte und dem historischen Umfeld der Schule auseinanderzusetzen.


Wie hat man sich an der Schule verhalten gegenüber

– Kolonialismus,
– Nationalsozialismus,
– Diktatur oder
– Menschenfeindlichkeit?

In allen Projekten wird ein Bezug zur Gegenwart und Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler hergestellt.

Ziel ist, Erinnerungskultur, Toleranz und Demokratieverständnis zu stärken und auch auf heutige Formen der Diskriminierung aufmerksam zu machen.

Die Projektformate konnten frei gewählt werden. Fächerübergreifendes Arbeiten ist gewünscht. Der Wettbewerb steht allen Jahrgangsstufen offen.


Erinnern für die Gegenwart – Zeitplan*

*Auf Grund der weltweiten Corona-Pandemie wurde die Arbeit an den Deutschen Auslandsschulen und Deutsch-Profil-Schulen erheblich beeinträchtigt. Um eine Umsetzung der geplanten Aktivitäten im Rahmen der geförderten Schulprojekte zu ermöglichen, haben sich die Projektträger daher entschieden, den ursprünglichen Zeitplan zu modifizieren.

DER BEIRAT

Thomas Krüger
Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung
Dr. Andrea Despot

Vorstandsvorsitzende der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft

Prof. Dr. Iman Attia
Professorin für Critical Diversity Studies / Rassismus und Migration, Alice Salomon Hochschule Berlin
Géraldine Schwarz
Autorin „Die Gedächtnislosen“ ausgezeichnet mit dem Europäischen Buchpreis 2018

KONTAKT

Annegrit Hendrischk-Seewald
Bundesverwaltungsamt – Zentralstelle für das Auslandsschulwesen
Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin
erinnern@bva.bund.de
Tel: +49 (0)30 246 30 44 – 10

Erinnern für die Gegenwart wird gefördert und durchgeführt von: